Was ist im Trauerfall zu tun?

Ein kleiner Leitfaden

Jeder Abschied ist so einzigartig wie der Mensch.

Im Moment der Trauer möchten wir Ihnen zur Seite stehen und Ihnen insbesondere die Zeit geben zu trauern. Gerne nehmen wir Ihnen die verschiedenen Formalitäten und Behördengänge ab und begleiten Sie mit Rat und Tat durch die Zeit Ihres Verlustes.


Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick verschaffen, was im Trauerfall veranlasst werden sollte.

Sobald der Ernstfall eingetreten ist, muss zunächst ein Arzt verständigt werden um den Tod festzustellen. Anschließend können Sie das Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl verständigen. Am Telefon wird ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbart und gegebenenfalls die Überführung des Verstorbenen veranlasst.


Um die verschiedenen Formalitäten erledigen zu können, sollten Sie folgende Unterlagen für das Beratungsgespräch bereithalten. Sollten Ihnen nicht alle Unterlagen vorliegen – Keine Sorge! – Wir haben immer Möglichkeiten, diese Unterlagen anzufordern.

  • Geburtsurkunde, bei Verstorbenen, die ledig sind
  • Heiratsurkunde, bei Verstorbenen, die verheiratet sind
  • Heiratsurkunde und Sterbeurkunde, bei Verstorbenen, die verwitwet sind
  • Heiratsurkunde und Scheidungsurteil, bei Verstorbenen, die geschieden sind
  • Personalausweis
  • Krankenkassenkarte
  • Rentenbescheid

"Vorsorge befreit von Sorge"

Vorsorge befreit von Sorge

Über das Sterben wird selten gesprochen und über die Bestattung fast nie. Doch seitdem das Sterbegeld der Gesetzlichen Krankenkassen gestrichen wurde, muss jeder für die Bestattung selbst vorsorgen. Die meisten Menschen wünschen sich eine Bestattung, die ihrem Leben entspricht. Dafür müssen Entscheidungen gefällt werden: Erd- oder Feuerbestattung, Pfarrer oder Trauerredner, Blumenschmuck oder Luftballons, Trauerfeier oder anonyme Beisetzung. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur und die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG (www.bestatter.de) bieten geeignete Absicherungen dafür an.

Bestattungsvorsorge: für den Partner, für die Familie, für sich selbst

Wer rechtzeitig vorsorgt, kann mit geringen Monatsbeiträgen eine Bestattungsvorsorge abschließen. Haben Sie das 80. Lebensjahr überschritten, können Sie mit einer verzinslichen Treuhand-Einlage eine gute Rendite bei höchstmöglicher Sicherheit Ihrer Einlagen erzielen. Dafür hat der Bundesverband Deutscher Bestatter e.V. die Deutsche Bestattungsvorsorge-Treuhand AG gegründet. Es wird eine bessere Verzinsung als bei normalen Spareinlagen gewährt, die Zugriffsmöglichkeiten durch Dritte (etwa im Pflegefall) sind stark eingeschränkt und es wird eine zusätzliche Sicherheit durch die Ausfallbürgschaft einer namhaften Sparkasse geboten.

Bestattungsvorsorgeverträge

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. und die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG bieten Bestattungsvorsorgeverträge an, die Alter, Vermögenssituation und besondere Wünsche – von der Bestattungsart über das Grabmal bis zur Grabpflege – individuell berücksichtigen. Monatliche Raten ab 5.- Euro sind dabei ebenso möglich wie Einmalbeiträge. Zu den Leistungen zählen u.a. ein rund um die Uhr besetztes Call-Center, eine individuelle Vorsorgekarte, eine Auslandsrückholgarantie und eine Schlichtungsstelle.

Ihre Wünsche sind unsere Aufgabe

Bei einem Bestatter Ihrer Wahl können Sie einen Vorsorgevertrag abschließen. Lassen Sie sich kompetent beraten, welche Möglichkeiten es heute gibt und wie Ihre Vorstellungen verwirklicht werden können. Sie entscheiden über Sarg oder Urne, Aufbahrung, Trauerfeier, Rede, Blumenschmuck und Grabgestaltung. Damit auch nach Ihrem Tod alles so geschieht, wie Sie es wollen, legen Sie zusammen mit einem Bestatter Ihres Vertrauens die Modalitäten fest. Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen und informieren Sie sie über Ihren Vorsorgevertrag. Ihre Familie wird Ihnen dankbar sein, dass Sie ihr eine Sorge abgenommen haben. Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. hat bundesweit rund 80.000 Mitglieder. Auch Sie können Mitglied werden.