BESTATTUNGSHAUS VOGELSKAMP-PELLETER INH. HEINZ UND MONIKA PELLETER Eine kleine Firmen-Chronik:
Am 1.April 1870 gründete der Tischlermeister Ernst Vogelskamp, Urgroßvater der heutigen Inhaberin Monika Pelleter, das Unternehmen am Kellertor in Unterhaan. Sein Sohn Friedrich verlegte den Betrieb um die Jahrhundertwende zum Jägerhaus nach Hochdahl-Millrath.
Mit großem Stolz können wir uns heute ältestes Haus am Platze nennen.
Zwei Weltkriege sollte das Unternehmen überstehen. Nach dem Tod von Friedrich Vogelskamp im Jahre 1962 führte seine Ehefrau Selma, eine geborene Schauf, vorübergehend das Geschäft weiter.
Frau Selma Vogelskamp war eine Schwester des in Hochdahl beheimateten Komponisten und Verlegers Paul Schauf, der unter anderem auch die Musik zum Lied "Mein Bergisch Heimatland" schrieb.
Von Selma Vogelskamp übernahm nach kurzer Zeit der Sohn Kurt das elterliche Bestattungsunternehmen und begann als fachgeprüfter Bestatter mit dem Ausbau des Geschäftes. Zu diesem Zeitpunkt wurde die dazugehörige Schreinerei aufgegeben, um sich ganz dem Bestattungswesen zu widmen.
Monika und Heinz Pelleter
Marcel Undorf - Auszubildender -
Im Jahre 1981 verstarb Kurt Vogelskamp. Seine Tochter Monika Pelleter, ebenfalls fachgeprüfte Bestatterin, führt mit ihrem Ehemann Heinz Pelleter als vierte Generation das Bestattungsunternehmen, ganz im Sinne ihres Vaters, als Familienbetrieb weiter.
Unter dem Motto: "Tradition ist uns
Verpflichtung" stellt sich die ganze Familie Pelleter neuen
Herausforderungen. Unter anderem wurde mit der Fertigstellung des
Neubaus an der Schildsheider Straße 51 wert auf helle, große und
lichtdurchflutete Räume gelegt.
Frau Monika Pelleter ist langjährige 1. Vorsitzende des Kreisverbandes Mettmann des Bundesverbandes Deutscher Bestatter und somit direkte Ansprechpartnerin und Vertrauensfrau in Bestattungsfragen!
„Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der
Flamme.“ (Thomas Morus)
Eine würdige und angemessene Abschiednahme von seinem Nächsten ist das Recht
eines Jeden, genauso besitzt jeder Verstorbene das Recht auf eine würdevolle
Bestattung und Abschiednahme.
Wir beobachten gesellschaftliche Entwicklungen über lange Zeiträume und
bringen diese in einen Gesamtkontext der Trauerkultur. Mit diesen Eindrücken
und Ergebnissen möchten wir für Sie und ihre verstorbenen Nächsten arbeiten.
Die Trauerkultur ist bei uns leider zu einer Randerscheinung degeneriert,
was häufig dazu führt, dass ein Todesfall, der Wegfall eines geliebten
Menschen, nicht richtig verarbeitet wird und zu gravierenden psychischen
Belastungen führen kann.
Der Weg eines Sterbenden zum Tod ist häufig schon für die Angehörigen eine
große Belastung, der Tod selbst lässt oft eine Welt zusammenbrechen und
hinterlässt ein Loch.
Fassungslosigkeit und Überforderung machen sich breit, wenn Angehörige mit
der automatisierten Routine eines Todesfalls konfrontiert werden.
Alles läuft in dieser Phase sehr schnell, es rauscht förmlich an Ihnen
vorbei. Es geht darum, den Toten schnell zu bestatten und die bürokratischen
Formalia erledigt zu haben.
Und danach?
Dieses Handeln lässt sich teilweise durch eine Gesellschaft erklären, in der
die "Wertegemeinschaft" durch "Aktionärsversammlung", und
"Respekt" durch "Rendite" abgelöst wurde.
Beides ist
möglich und lässt sich vereinbaren, der Mensch muss sich nur die Zeit nehmen
und ein Bewußtsein dafür ausbilden.
Um den Tod zu verstehen, ist eine bewußte Abschiednahme sehr wichtig.
Diese gestalten
wir so, wie Sie es sich wünschen, wir verstecken uns nicht hinter veralteten
Bestattungsgesetzen und sind bereit, die aktuelle Gesetzeslage in vollem Maße
für Sie auszuschöpfen.
So können Sie z.B. vom Verstorbenen zu Hause Abschied nehmen und ihn dort eine angemessene Zeit lang aufbahren.
Oft ist der Tod milder, wenn Sie den Verstorbenen anfassen und ihn in seiner
bzw. Ihrer eigenen vertrauten Umgebung bei sich haben.
Es gehen keine Krankheiten oder "Gifte" von einem Verstorbenen aus,
der nicht an einer hochinfektiösen Krankheit verstorben ist!
Sie können auch gerne, so Sie es denn wollen, beim Einsargen behilflich sein
und so lange Sie möchten mit dem Verstorbenen alleine bleiben.
Auch bemühen wir uns, die Aufbahrung oder die Trauerfeier auf Wunsch an ungewöhnlichen Orten
durchzuführen. Etwa Orte oder Räumlichkeiten, mit denen Sie etwas Schönes
verbinden oder die mit ganz besonderen Erinnerungen verknüpft sind.
Wir sind der Meinung, dass sich der Übergang vom Leben zum Tod nicht in
aller Schnelle vollzieht, auch der Verstorbene braucht Zeit und eine schöne,
vertraute Umgebung, um sich zu verabschieden.
Die Grenze dazu bildet nur das Gesetz und nicht erteilte Genehmigungen. An
öffentlichen Orten ist eine Aufbahrung noch so gut wie unmöglich, allerdings
sind wir bemüht, mit Inhabern von Vereinsräumen, Freikirchen, Gemeindehäusern oder auch Privatgrundstücken
etc. im Sinne des Verstorbenen und der Angehörigen zu reden, um eine Aufbahrung oder Trauerfeier zu verwirklichen.
Die Bestattung eines Verstorbenen ist eine einmalige, unwiederholbare Handlung. Vertrauen sie deshalb einem Fachunternehmen in Familienhand.